Latein gibt Antworten auf die zentralen Fragen des Lebens

Bildung heißt „Formung“. Dazu leistet der Lateinunterricht einen wesentlichen Beitrag.

Durch die  Beschäftigung mit den zeitlosen Texten zu Grundfragen unserer menschlichen Existenz lernen die Schülerinnen und Schüler, Stellung zu beziehen und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.

Bei allem, was uns gedanklich mit dem alten Rom verbindet, eröffnet der Lateinunterricht auch eine Welt von faszinierender Andersartigkeit. So ist Lateinunterricht stets auch eine  Begegnung mit dem „nächsten Fremden“.

Gerade auch durch kritische Konfrontation mit ungewohnten, fremd wirkenden Vorstellungen (zum Beispiel hinsichtlich der Stellung der Frau, einer Religion mit vielen Göttern, einer Gesellschaft, zu der Sklaverei gehörte und in der Gladiatorenkämpfe eine beliebte Massenunterhaltung waren) lernen unsere Schülerinnen und Schüler auch ihre eigene Lebenswelt besser kennen und werden zu kulturellem Respekt erzogen.

Sie werden dazu aufgefordert, eigene Antworten auf die zentralen Fragen des Lebens zu formulieren und eigene Standpunkte bezogen auf die zeitlosen Grundthemen des Menschseins zu finden, um sich als Individuum inmitten einer immer pluralistischer werdenden  Gesellschaft zu definieren.

Ein paar Beispiele für wesentliche Inhalte und Themen, mit denen sich unsere Schüler in der Lektürephase (ab der 9. Jahrgangsstufe) im Lateinunterricht beschäftigen, mögen genügen:

 

Was heißt es eigentlich …

Die zu solchen Fragen geäußerten Gedanken der römischen Schriftsteller kann dem modernen Leser nur ein intensives Studium der lateinischen Originaltexte erschließen. Eine bloße Lektüre deutscher Übersetzungen müsste dagegen stets  bei einem nur vordergründigen Kennenlernen verharren.

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