Schulpsychologische Beratung

StRin Christiane Reichert

Ich unterrichte Deutsch und Englisch am Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium in Bad Windsheim und arbeite dort außerdem als Staatliche Schulpsychologin. Als Teil des Schulberatungs-Teams am Carolinum bin ich im kommenden Schuljahr 2021/2022 für die gesamte Schulfamilie ansprechbar.

Während meiner Sprechzeiten in Bad Windsheim (Mittwoch, 11 – 12.30 Uhr) kann telefonisch ein Termin vereinbart werden (Tel. 09841/401409-314). Sollte ich nicht direkt erreichbar sein, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter (im Beratungszimmer), ich rufe dann baldmöglichst zurück.

Eine Kontaktaufnahme ist außerdem immer über E-Mail möglich: schulpsychologie@gwsg.net oder schulberatung@gymnasium-carolinum.de. Bitte beachten Sie, dass aus Datenschutzgründen keine umfassende Beratung auf elektronischem Wege erfolgen kann; hier sollte es v.a. um den Erstkontakt und die Terminvereinbarung gehen.

Schüler*innen und Lehrkräfte können außerdem meine Sprechstunden vor Ort am Carolinum (Freitag, 8.30 – 11 Uhr, Raum 111) zur Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung nutzen (Tel. im Raum 111: 0981/9531656).

Generell gelten bei der schulpsychologischen Beratung folgende Grundprinzipien:

Ratsuchende kommen freiwillig.
Schulpsychologische Leistungen sind kostenfrei.
Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht.
Zu meinen Aufgaben am Carolinum zählt v.a. die Einzelfallhilfe. Ich stehe als Ansprechpartnerin zur Verfügung bei

• Problemen im Lern- und Leistungsbereich

• Konzentrations- und Motivationsschwierigkeiten

• Verdacht auf Lese-Rechtschreib-Störung

• Prüfungsangst

• Konflikten, Mobbing

• persönlichen Krisensituationen

• Verhaltensauffälligkeiten

• psychischen Erkrankungen wie Depression, Suchtverhalten, Ess-Störungen

• Fragen zur Inklusion

Im Sinne einer lösungsorientierten Kurzzeitberatung wird versucht, gemeinsam der Fragestellung auf den Grund zu gehen, Ressourcen zu identifizieren und auf dieser Basis Strategien zu entwickeln, die zu einer Verbesserung der als problematisch erlebten Situation beitragen können. Dabei kommen ggf. auch psychologische Testverfahren zum Einsatz (z.B. Persönlichkeitsfragebögen oder Leistungstests). Sollte dies erforderlich sein, so kann zudem der Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen oder therapeutischen Angeboten hergestellt werden.

Das gemeinsame Ziel von Schule und Elternhaus sollte sein, Schüler*innen in ihren individuellen Begabungen und Bedürfnissen anzuerkennen und somit Über- oder Unterforderung zu vermeiden. Eine rechtzeitige Beratung kann helfen, mit Leistungsdruck umzugehen und Ängste abzubauen, um zu verhindern, dass sich schulische Misserfolge negativ auf das Selbstvertrauen auswirken.

Oft erscheint Betroffenen der Schritt, Beratung in Anspruch zu nehmen, zunächst groß. Ein offener Umgang mit psychischen Problemen und Erkrankungen ist in unserer Gesellschaft leider nach wie vor nicht selbstverständlich. Im Gegensatz dazu wird z.B. bei einem Knochenbruch ohne Zögern medizinische Hilfe gesucht. Das Gefühl von Unsicherheit, das mit persönlichen Krisensituationen einhergeht (etwa: „Stimmt mit mir etwas nicht?“, „Habe ich in der Erziehung etwas falsch gemacht?“, „Kann man da überhaupt etwas verändern?“) wirkt oft lähmend. Doch nur wenn hartnäckige Probleme angesprochen werden, lassen sie sich anpacken und überwinden.

Daher bitte die Beratung möglichst frühzeitig aufsuchen!

 

Eine Liste mit inner- und außerschulischen Kontaktadressen für Krisensituationen kann unter „Weitere Beratungsstellen“ eingesehen werden.

 

Weiterführende Informationen zu verschiedenen Beratungsanlässen bieten die Staatlichen Schulberatungsstellen:

https://www.km.bayern.de/ministerium/institutionen/schulberatung/beratungsanlaesse.html

 

Beratungsangebote während der Pandemie finden sich außerdem unter:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7207/beratungsangebote-unterstuetzen-schueler-waehrend-der-pandemie.html

 

Hilfreiche Materialien des KM zum Thema Depressionen:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7231/materialien-unterstuetzen-aufklaerung-ueber-das-thema-depression.html